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Zu ihrer ordentlichen Bezirkskonferenz, welche vor kurzem in Bamberg stattgefunden hat, konnte der Juso-Vorsitzende Oliver Jauernig als Ehrengast die Bezirksvorsitzende der Oberfranken-SPD und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme begrüßen. Kramme lobte in ihrem Grußwort die Arbeit der oberfränkischen Jusos, welche für die Partei einen wichtigen Beitrag leisten würden. Bezogen auf die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise erklärte sie, dass die Regierung mit den beiden beschlossenen Konjunkturpaketen einen wichtigen Beitrag geleistet habe, der Krise und ihren Auswirkungen entgegenzuwirken. Darauf könne man durchaus stolz sein, trügen die beiden Pakete doch eindeutig eine sozialdemokratische Handschrift. „Wir tun was und lassen die Menschen nicht einfach im Regen stehen,“ so Kramme. Sie betonte auch noch einmal die besondere Bedeutung der Europawahl am 07. Juni 2009. Die EU werde von den Menschen in ihrer Bedeutung zum Großteil unterschätzt. Umso wichtiger sei es, die eigenen Mitglieder für die Wahlen zum Europäischen Parlament zu mobilisieren. In diesem Zusammenhang bat Kramme die Jusos auch um ihre Unterstützung für den Bundestagswahlkampf im Herbst diesen Jahres.
Juso-Bezirksvorsitzender Oliver Jauernig ließ in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Dabei zog er eine zufriedenstellende Bilanz: so sei es im vergangenen Jahr gelungen eine neue Juso-AG in Gößweinstein, sowie die Kreisverbände Bayreuth-Land und Coburg-Land neu zu gründen. Insgesamt konnten die oberfränkischen Jusos seit ihrer letzten ordentlichen Bezirkskonferenz 180 Neumitglieder in ihren Reihen begrüßen. Schwierig gestaltete sich hingegen zum Teil die Arbeit im Bezirksvorstand. Dies lag, so Jauernig, allerdings vor allem daran, dass die Vorstandsmitglieder in zunehmendem Maße auch Verantwortung in Funktionen der SPD übernehmen würden. Dies sei zunächst eine begrüßenswerte Entwicklung, welche allerdings zu Lasten der „klassischen“ Juso-Arbeit gehen würde. Im Rahmen der Antragsberatung sprachen sich die Delegierten für mehr Chancengleichheit im bayerischen Schulsystem aus. Hierzu fordern sie u.a. die volle Lernmittelfreiheit an Schulen und Hochschulen, sowie mehr Lehrkräfte und kleinere Schulklassen. Weitere Anträge befassten sich u.a. mit der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale, der Bewertung von Pflegeheimen und dem Schutz von ArbeitnehmerInnen im Fall der Insolvenz ihres Arbeitgebers. Bei den Wahlen des Bezirksvorstandes wurde der bisherige Vorsitzende Oliver Jauernig mit 97 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Damit tritt der 29-jährige Abgeordnetenmitarbeiter aus Naila seine siebte Amtszeit an. Ebenfalls bestätigt wurden die beiden Stellvertreter Cindy Mikosch und Markus Tichai. Bei den Beisitzern gehören Antonia Bartl, Franziska Bartl, Sebastian Fischer, Jakob Horn, Christopher Michael und Nadja-Katharina Schinabeck weiterhin dem Bezirksvorstand an. Neu in das Gremium gewählt wurden Katrin Bucher, Sebastian Geiger, Benny Kießling, Jan Marberg und Isabel Zosig. |