Juso-Landeskonferenz 2009 in Neu-Ulm
Geschrieben von: -oj-   
Samstag, 16. Mai 2009 um 19:24
Am Wochenende des 18./19. April 2009 fand die diesjährige Landeskonferenz der Jusos Bayern mit Neuwahlen in Neu-Ulm statt.

Die oberfränkische Delegation auf der LaKo in Neu-UlmDass es eine spannende Landeskonferenz werden würde, war allen Delegierten und Vorstandsmitgliedern klar: immerhin bewarben sich neben dem bisherigen Landesvorsitzenden Thomas Asböck mit Phillip Dees aus Mittelfranken und Marietta Eder aus Unterfranken gleich zwei weitere GenossInnen um den Landesvorsitz der Jusos Bayern. Im zweiten Wahlgang konnte sich schließlich Marietta Eder mit 53 zu 50 Stimmen gegen Thomas Asböck durchsetzen. Eder ist in Oberfranken keine Unbekannte: so war sie früher Mitglied im Bezirksvorstand der Jusos Oberfranken, bevor sie nach Unterfranken wechselte. Seit 2004 gehört sie dem Landesvorstand an, von 2006 bis März 2009 war Marietta zudem Juso-Bezirksvorsitzende in Unterfranken. Die oberfränkische Delegation gratulierte Marietta Eder zu ihrer Wahl zur Landesvorsitzenden und sicherte ihr für das kommende Jahr ihre tatkräftige Unterstützung zu.

Bei den Wahlen zu den stv. Landesvorsitzenden wurde Markus „Buddah“ Tichai im Amt bestätigt. Die bisherige stv. Landesvorsitzende Jenny Scheffler trat nicht mehr an. Damit stellt der Bezirksverband Oberfranken künftig nur noch einen Stellvertreter.

Im Rahmen der Antragsberatung wurde der oberfränkische Antrag zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale von den Delegierten nach Auszählung abgelehnt. Die weiteren Anträge wurden zur Beratung an die Kleine Landeskonferenz überwiesen.

Aktualisiert am Samstag, 16. Mai 2009 um 19:40
 
180 Neumitglieder und einige Neugründungen
Geschrieben von: -oj-   
Donnerstag, 02. April 2009 um 15:20

Zu ihrer ordentlichen Bezirkskonferenz, welche vor kurzem in Bamberg stattgefunden hat, konnte der Juso-Vorsitzende Oliver Jauernig als Ehrengast die Bezirksvorsitzende der Oberfranken-SPD und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme begrüßen.

Kramme lobte in ihrem Grußwort die Arbeit der oberfränkischen Jusos, welche für die Partei einen wichtigen Beitrag leisten würden. Bezogen auf die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise erklärte sie, dass die Regierung mit den beiden beschlossenen Konjunkturpaketen einen wichtigen Beitrag ge­leistet habe, der Krise und ihren Auswirkungen entgegenzuwirken. Darauf könne man durchaus stolz sein, trügen die beiden Pakete doch eindeutig eine sozialdemokratische Handschrift. „Wir tun was und lassen die Menschen nicht einfach im Regen stehen,“ so Kramme. Sie betonte auch noch einmal die besondere Bedeutung der Europawahl am 07. Juni 2009. Die EU werde von den Menschen in ihrer Bedeutung zum Großteil unterschätzt. Umso wichtiger sei es, die eigenen Mitglieder für die Wahlen zum Europäischen Parlament zu mobilisieren. In diesem Zusammenhang bat Kramme die Jusos auch um ihre Unterstützung für den Bundestagswahlkampf im Herbst diesen Jahres.

Aktualisiert am Donnerstag, 02. April 2009 um 15:22
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Neue Ausgabe des Roten Bläddla online
Geschrieben von: -oj-   
Mittwoch, 11. März 2009 um 22:16
Ab sofort ist die neue Ausgabe des Roten Bläddla online. Die aktuelle Ausgabe befasst sich schwerpunktmäßig mit der Finanzkrise und den beschlossenen Konjunkturpaketen. Zu finden ist das Rote Bläddla unter Dokumente / Materialien.
 
Europaspitzenkandidat Martin Schulz zu Gast in Hof
Geschrieben von: -oj-   
Mittwoch, 11. März 2009 um 22:29

Am 07. März 2009 war der Spitzenkandidat der SPD für die Europawahl, Martin Schulz, MdEP und Fraktionsvorsitzender der SPE, zu Gast in der Fachhochschule in Hof. In einem internen Gespräch mit der Hochschulleitung, dem Kuratorium Hochfranken, den beiden Europakandidaten Kerstin Westphal (Unterfranken) und Carlo Stauch (OberJuso-Bezirksvorsitzender Oliver Jauernig mit dem Spitzenkandidaten MdEP Martin Schulzfranken) sowie den Bundestagsabgeordneten Anette Kramme (Bayreuth) und Petra Ernstberger (Hof) informierte sich der Europapolitiker über die Situation vor Ort und die Qualität der Hofer Hochschule.

In einer anschließenden Informationsveranstaltung im Audimax der FH Hof referierte Schulz vor über 80 interessierten Zuhöherinnen und Zuhörern über die aktuelle Europapolitik und warb für die bevorstehende Europawahl am 07. Juni. Über 80 Prozent aller neuen Gesetze in Deutschland sind inzwischen direkt oder indirekt von der EU beeinflusst. Das zeige die enorme Bedeutung der Europäischen Union und des Europäischen Parlamentes, welches in den vergangenen Jahren seine Befugnisse und Kompetenzen ausbauen konnte. 

Negativ äußerte sich Schulz über das Image, welches die EU bei vielen Bürgerinnen und Bürgern hat. So wird die EU von vielen mit Bürokratie und unsinnigen Vorschriften gleichgesetzt. Dies gehe allerdings an der Realität vorbei: so standen beispielsweise hinter der - inzwischen abgeschafften - "Gurkenrichtlinie" die Interessen einzelner Mitgliedsstaaten. Auch den Vorwurf der Verschwendung lässt Schulz nicht gelten. Die EU stelle lediglich Gelder bereit, die Verteilung erfolge dann durch die Mitgliedsstaaten - oder in Deutschland durch die Bundesländer. Gerade in Bayern gilt dabei das Motto: "War´s gut, war es die CSU - war´s schlecht, war es die EU!". Hier werde den Menschen in Bayern gezielt Sand in die Augen gestreut.

Aktualisiert am Mittwoch, 11. März 2009 um 22:40
 
Bezirkskonferenz der Jusos Oberfranken: Konjunkturprogramm und stärkere Kontrollen
Geschrieben von: Oliver Jauernig   
Donnerstag, 20. November 2008 um 16:19

Die aktuelle Finanzkrise und die bevorstehenden Europawahlen waren die Hauptthemen einer außer­ordentlichen Bezirkskonferenz der Jusos Oberfranken, welche am 16. November 2008 in Coburg stattgefunden hat.

Besorgt zeigten sich die oberfränkischen Jusos über die herrschende Finanzkrise. Zwar sei mit dem von der großen Koalition beschlossenen Rettungs­paket eine richtige Maßnahme ergriffen worden, doch damit allein sei die Finanzkrise nicht zu bewältigen. Vielmehr gelte es jetzt den Auswirkungen auf die Realwirtschaft entgegenzuwirken. Eine klare Absage erteilten die Jusos in diesem Zusammen­hang der Forderung der Union nach Steuersenkungen. Diese würden vor allen Dingen Besser­ver­dienenden zu gute kommen, welche aber aktuell über eine äußerst geringe Konsumneigung verfügen. Auch die Senkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung werde den gewünschten Effekt nicht mit sich bringen, da diese Entlastung im kommenden Jahr durch höhere Krankenversicherungs­beiträge wieder aufgefressen werde. Stattdessen fordern die Jusos in ihrem mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag ein Konjunkturprogramm, welches vor allen Dingen Geringverdiener stärker unterstützen soll. Nur so lasse sich die nach wie vor schwache Binnennachfrage steigern und so zumindest Teilen der negativen Auswirkungen der Finanzkrise entgegen wirken. Aber auch stärkere Kontrollen auf dem Finanzmarkt und eine verbesserte Kooperation auf internationaler Ebene soll dafür sorgen, dass sich eine solche Krise nicht wiederholen kann. Ein einfaches „Weiter so“ dürfe es nicht geben.

Aktualisiert am Donnerstag, 20. November 2008 um 16:22
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